Deutschland wollte den Krieg
Adolf Hitler wollte schon lange einen Krieg im Osten Europas.
Er wollte Land erobern, die Menschen ausbeuten und dort herrschen.
Die nationalsozialistische Regierung glaubte:
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Deutsche seien besser als andere Menschen.
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Juden, Menschen aus Osteuropa und Kommunisten seien Feinde.
Diese Ideen führten zu Gewalt, Krieg und Massenmord.
Der Angriff war lange geplant
Der Angriff auf die Sowjetunion kam nicht plötzlich:
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Hitler schrieb schon viele Jahre vorher über einen Krieg im Osten.
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Er ließ die Armee gezielt dafür vorbereiten.
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Im Dezember 1940 befahl er den Angriff heimlich.
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Im Juni 1941 begann der Krieg mit sehr vielen Soldaten.
Das zeigt:
Deutschland griff an.
Es war kein Verteidigungskrieg.
Die Lüge vom „Präventivkrieg“
Einige Autoren behaupten:
Die Sowjetunion habe Deutschland angreifen wollen.
Dafür gibt es keine Beweise.
Ein bekannter Autor, Viktor Suworow, hat sogar Texte verfälscht, um diese Behauptung zu stützen. Historiker haben das klar nachgewiesen.
Warum war die Sowjetunion überrascht?
Die Sowjetunion hatte kaum Schutzanlagen an der Grenze.
Das bedeutet aber nicht, dass sie angreifen wollte.
Der sowjetische Führer Stalin wollte den Krieg vermeiden.
Er hoffte, dass Deutschland nicht angreift.
Darum bereitete er sich zu spät vor.
Die Behauptung gibt es bis heute
Rechtsextreme Gruppen verbreiten die Lüge vom „Präventivkrieg“ noch heute.
Sie tun das oft am 22. Juni, dem Jahrestag des Angriffs.
Ihr Ziel ist es:
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die Schuld Deutschlands zu verkleinern
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die Verbrechen der Nazis zu verharmlosen
Das Wichtigste zum Schluss
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Deutschland griff die Sowjetunion ohne Grund an.
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Der Krieg war lange geplant.
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Es gab keinen geplanten Angriff der Sowjetunion.
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Die Behauptung vom „Präventivkrieg“ ist falsch.
Diese Lüge dient dazu, die Verbrechen des Nationalsozialismus zu entschuldigen.