Dies ist eine Veranstaltungs der Netzwerks Historiker*innen für Demokratie (Hist4Dem).
Geschichtsmythen beziehen sich nicht auf die Lebensumstände von Menschen vergangener Zeiten, sondern sie liefern Erzählungen über sie und ihre vermeintlichen Handlungsweisen. Die Judenheit mittelalterlicher Jahrhunderte hatte europaweit immer wieder auf der Basis antijüdischer Mythen unter Diffamierung, Verfolgung und Pogromen zu leiden. Diese Stereotype und Mythen gilt es zu benennen und darzustellen, zumal sie historisch gesehen nicht verschwunden sind und ihre Wirkmächtigkeit über das 20. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart besitzen. Ihren Erscheinungsformen und ihren Anteilen am Antisemitismus gilt der Vortrag „Juden als Feindbild. Antijüdische Mythen vom Mittelalter bis zur Gegenwart“, den die Erfurter Mittelalter-Historikerin Sabine Schmolinsky am Do., den 26.02.2026 um 19 Uhr in der Offenen Arbeit Erfurt, Allerheiligenstr. 9, 99084 Erfurt halten wird. Im Anschluss wird es die Möglichkeit zu Rückfragen, Diskussion und Austausch geben.