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Die Rückkehr des Agartha-Mythos

Ein blonder, blauäugiger Mann gibt dem Betrachter des Videos ein weißes Monster Energy in die Hand: Nun, so die überzeichnete Figur, sei man bereit für Agartha. Im Hintergrund setzt ein Remix von „Down Under" der Band „Men at Work“ ein. Eine rasante UFO-Reise ins Erdinnere beginnt, wo eine futuristisch anmutende Zivilisation wartet. Was als humoristisch aufgeladener KI-Slop daherkommt, transportiert einen Mythos, der schon Heinrich Himmler fasziniert hat.

In diesem KI-generiertes Agartha-Video erhalten Soldaten der Wehrmacht nach dem Verzehr einer weißen Dose Monster-Energy Zutritt zur unterirdischen Zivilisation. Drei uniformierte Soldaten mit typischem Wehrmachtshelm stehen vor einer unterirdischen Zivilisation.
In diesem KI-generiertes Agartha-Video erhalten Soldaten der Wehrmacht nach dem Verzehr einer weißen Dose Monster-Energy Zutritt zur unterirdischen Zivilisation. ©Screenshot, TikTok @aistudioski

Der Agartha-Mythos

Popularisiert wurde der Mythos um die heilige Stadt Agartha durch den französischen Autor Louis Jacolliot (1837–1890). Der Jurist lebte einige Zeit in Indien und beschäftigte sich intensiv mit Hinduismus und Buddhismus. In seiner Veröffentlichung „Le Fils de Dieu" (1873) skizzierte er erstmals – angeblich in Anlehnung an eine brahmanische Überlieferung – die „Sonnenstadt" Asgartha (das „s“ sollte später verschwinden) als Sitz des obersten Priesters der Brahmanen.1 Durch eine Invasion eines Kriegervolks aus dem hohen Norden sei die im antiken Indien liegende heilige Stadt um 5.000 v. Chr. zerstört worden. Aufgegriffen und modifiziert wurde die Legende durch den Okkultisten Joseph Saint-Yves d'Alveydre, der Agartha in den Himalaya verlegte und für nicht zerstört, sondern existent und lebendig erklärte. Die herrschenden Priester würden das Weltgeschehen bis heute lenken und hätten die Stadt um 3.200 v. Chr. unter die Erde verlegt, um sie geheim zu halten.2 Der polnische Schriftsteller Ferdynand Ossendowski verlegte „Agarthi“ in „Beasts, Men and Gods" (1922) in die mongolische Steppe und verband den Mythos mit einem apokalyptischen Endkampf zwischen Gut und Böse. Der französische Orientalist und Esoteriker René Guénon griff Ossendowskis Schilderung in „Le roi du monde" (1927) auf und verband sie mit einem esoterischen Pessimismus und einer generellen Ablehnung der Moderne.3

Illustration von „Agartha“ von Walter Siegmeister aus dem gleichnamigen Buch aus dem Jahr 1960. „Agartha“ wird auf der Karte als „Land of advanced races“ (Land der fortgeschrittenen „Rassen“) bezeichnet. Siegmeister war Esoteriker, Begründer zahlreicher Kommunen und vertrat die sogenannte „Hohlerde-Theorie“.
Illustration von „Agartha“ von Walter Siegmeister aus dem gleichnamigen Buch aus dem Jahr 1960. „Agartha“ wird auf der Karte als „Land of advanced races“ (Land der fortgeschrittenen „Rassen“) bezeichnet. Siegmeister war Esoteriker, Begründer zahlreicher Kommunen und vertrat die sogenannte „Hohlerde-Theorie“. ©Agharta, Raymond Bernard (Walter Siegmeister), 1960

Vril: Von der Gesellschaftssatire zur germanischen Urkraft

In den viralen TikTok-Videos wird Agartha eng mit dem Vril-Mythos verbunden, einer angeblichen, übermächtigen Lebenskraft. Die Idee dazu geht auf den Roman „The Coming Race“ (1871) des viktorianischen Autors Edward Bulwer-Lytton zurück. Darin beschreibt der Erzähler eine unterirdisch gelegene Zivilisation von menschenähnlichen Wesen, den „Vril-ya“, die über telepathische und telekinetische Fähigkeiten verfügen, durch das Vril aber auch zum Fliegen fähig sind.4 Der ursprünglich als satirische Gesellschaftskritik geschriebene Roman5 wurde 1877 durch die Okkultistin Helena Petrovna Blavatsky aufgegriffen, die in „Isis unveiled“ das Vril in eine tatsächlich existierende Kraft umdeutete und mit Atlantis in Verbindung brachte.6 In „Vril. Die kosmische Urkraft. Wiedergeburt von Atlantis" (1930) fantasierte die Reichsarbeitsgemeinschaft „Das kommende Deutschland" von der Wiederentdeckung Atlantis' und jener geheimen Urkraft Vril, die das deutsche Volk in ein neues Zeitalter führen solle.7

Atlantis und Welteislehre

Der Mythos um verborgene Zivilisationen wurde auch nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialist:innen aufgegriffen, insbesondere durch Heinrich Himmler, der im tibetischen Hochland einen der ursprünglichen Wirkungsorte europäischer Eliten vermutete. Himmlers Gedankenwelt war von Mythen und Legenden geprägt – darunter die sogenannte Welteislehre des österreichischen Ingenieurs Hanns Hörbiger (1860–1931). Hörbiger behauptete, das Universum bestehe aus einem fundamentalen Gegensatz zwischen Sonnen- und Eisplaneten, aus dem sich alle Katastrophen der jüngeren Erdgeschichte ableiten ließen. Die Theorie erfreute sich insbesondere in den 1920er Jahren großer Beliebtheit, wurde von der seriösen Wissenschaft aber einhellig zurückgewiesen. Himmler adaptierte Hörbigers Kosmologie für sein eigenes Weltbild: Die „Arier" seien aus dem angeblich ewigen galaktischen Eis herabgestiegen und hätten Atlantis besiedelt. Dessen Untergang deutete er als Folge des letzten „Mondeinfangs": Als der heutige Mond vor 14.000 Jahren in die Erdumlaufbahn „eingefangen“ worden sei, habe er die Wassermassen auf der Erde angezogen und eine gewaltige Flutwelle ausgelöst, die Atlantis überflutet habe.8 Die Überlebenden seien anschließend in Richtung Zentralasien geflohen.9 Von dort aus hätten sich die „Ur-Arier“ in der Welt ausgebreitet.

Das Ahnenerbe

Um derartige Mythen pseudowissenschaftlich zu belegen und der NS-Ideologie einen theoretischen Unterbau zu verschaffen, rief Himmler 1935 die „Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe e.V.“ ins Leben. Diese betrieb 1939 circa zwei Dutzend Forschungsstellen im gesamten Reich.10 Das Ahnenerbe umfasste neben Naturwissenschaften, Philologie, Märchen- und Sagenkunde auch eine Abteilung für Wünschelrutenwesen sowie eine Stelle zur Erforschung einer winterharten Pferderasse für germanische Wehrbauern in der osteuropäischen Steppe.11Das Ahnenerbe finanzierte 1938/1939 die dritte Tibet-Expedition des Zoologen Ernst Schäfer, der 1933 in die SS eingetreten war. Er dokumentierte Flora, Fauna sowie Bräuche und Feste der tibetischen Bevölkerung. Teil der Expedition war auch Bruno Beger, Mitarbeiter des SS-Rasse- und Siedlungshauptamts, der vor Ort Schädelvermessungen an der einheimischen Bevölkerung vornahm, um angebliche Belege für die Herkunft und Überlegenheit der „arischen Rasse" zu finden. Beger war später federführend an Medizinverbrechen in Auschwitz und Natzweiler-Struthof beteiligt, wo 1943 jüdische Häftlinge ermordet wurden, um eine Skelettsammlung anzulegen. Himmlers Wunsch, Spuren arischer Herkunft in Tibet zu finden, konnte die Expedition nicht erfüllen.12

Bruno Beger bei einer Schädelvermessung während der Tibet Expedition.
Bruno Beger bei einer Schädelvermessung während der Tibet Expedition. ©Bundesarchiv, Bild 135-KB-15-089 / Krause, Ernst / CC-BY-SA 3.0

Die esoterische Verklärung des Nationalsozialismus in der Nachkriegszeit

Die Aktivitäten des Ahnenerbes hinterließen nach 1945 einen Deutungsraum, den verschiedene Autor:innen bereitwillig füllten. So versuchte der Theologe Dietrich Bronder in „Bevor Hitler kam" (1964) einen direkten Zusammenhang zwischen der Tibet-Expedition und der Suche nach Agartha herzustellen: Die gesamte Expedition sei durch einen gewissen Karo Nichi, angeblichem Botschafter von Agartha in Deutschland, initiiert, wenn nicht sogar geleitet worden.13 Auf populärkultureller Ebene prägten Louis Pauwels und Jacques Bergier mit Le matin des magiciens (1960) die Deutung des Nationalsozialismus als okkultes Phänomen maßgeblich. Ihr millionenfach verkauftes Buch stellte die NS-Elite als Handlanger schwarzmagischer Geheimorden dar – darunter die erfundene „Vril-Gesellschaft" und die tatsächlich existierende, aber weit weniger einflussreiche Thule-Gesellschaft –, und bereitete damit, aus kritisch-ablehnender Absicht, den Boden für eine esoterische Verklärung des NS.

Diesen Deutungsraum nutzten bereits Anfang der 1950er Jahre ehemalige SS-Mitglieder, um einen esoterischen Neonazismus zu begründen. Der „Wiener Zirkel" – bestehend aus Wilhelm Landig, Rudolf Mund und dem Schweizer Ingenieur Erich Halik – konstruierte eine Gegenerzählung zur deutschen Niederlage: Die SS-Elite habe sich mit modernen Flugscheiben von einer Basis in Norwegen aus in unterirdische Einrichtungen in der Arktis gerettet, namentlich in die „oberen Höhlen von Agartha", wo sie im Geheimen den Kampf gegen die „Mächte des Bösen" fortführe.14 Zentrales Identifikationssymbol war die Schwarze Sonne – ein alchemistisches Motiv, das nun zur Chiffre eines neonazistischen Weltbildes umgeformt wurde.15 Landig verarbeitete diese Fantasien in seiner „Thule-Trilogie" (ab 1971) zu einflussreichen Romanerzählungen, in denen die SS zur Trägerin alten gnostisch-katharischen Wissens verklärt und der „Mitternachtsberg" als Ursprung der „Vril-Ströme" beschrieben wird.16

Den nächsten Schritt vollzog die Tempelhofgesellschaft (alias Societas Templi Marcioni) unter Norbert Jürgen-Ratthofer und Ralf Ettl in den 1980er und 1990er Jahren. In ihrem Hauptwerk Das Vril-Projekt (1992) verschmolzen sie den esoterischen Neonazismus des Wiener Zirkels mit der populären „NS-Okkultliteratur", die seit den 1960ern u.a. durch Pauwels und Bergier millionenfach verbreitet worden war. Die Tempelhofgesellschaft übernahm nun diese Motive und stellte sie in den Dienst einer positiven NS-Verklärung.17 Dabei ist festzuhalten: Die esoterischen Neigungen einzelner Akteur:innen – allen voran Himmlers – waren keine dominante Strömung innerhalb des Nationalsozialismus und fanden keinen Eingang in die Schulungen der SS. Adolf Hitler lehnte sie ab.18 Eine Deutung der SS als primär esoterischen Orden verharmlost ihre tatsächliche Rolle: die einer ideologischen Avantgarde und des zentralen Akteurs der NS-Verbrechen.

Zwischen KI-Slop und Populärkultur

Auf TikTok verbinden sich seit Ende 2025 Elemente der Genese des Agartha- und Vril-Mythos im späten 19. Jahrhundert mit der Rezeption durch die Nationalsozialist:innen sowie der esoterischen und neonazistischen Verklärung der Nachkriegszeit. Die KI-generierten Videos lassen sich einfach erstellen und werden häufig mit dem Drum-and-Bass-Remix des Songs „Down Under“ unterlegt, dessen Titel auf die angebliche Lage von Agartha bzw. dem Reich der Vril-ya unter der Erdoberfläche hinweist. Auch das weiße Monster-Energy, ein koffeinhaltiges Getränk, gehört zum festen Repertoire der Reels. Teilweise dient das Getränk als Container für die angebliche Urkraft Vril, das wahlweise die „Flugscheiben“ antreibt oder den Eintritt nach Agartha möglich macht.  Häufig ist diese Konnotation rassistisch aufgeladen: Wer zu einem der erleuchteten Einwohner der geheimen Stadt Agartha werden möchte, muss aus der völlig in Weiß gehaltenen Dose trinken, bevor er seine Reise ins Erdinnere antreten darf. In einigen Videos erhalten nicht-weiße Menschen durch den Konsum des Getränks blonde Haare und blaue Augen und bekommen so Zutritt. In anderen Videos werden sie grundlegend ausgeschlossen. In den Reels vermischen sich harmlose mit offen rassistischen und antisemitischen Inhalten; der Übergang zwischen nazistischer Propaganda und „TikTok-Brainrot“ ist fließend. Teilweise verorten sich die Inhaber:innen der Accounts selbst im linken Milieu, wie eine Recherche von „The Atlantic“ zeigt: Der ganze Agartha-Komplex sei so absurd, so einer der Creator:innen, das könne niemand ernsthaft glauben und somit könne es auch keinen Schaden anrichten.19

„I kimm aus’m Landl Tirol“

Eine Einschätzung, an der Zweifel angebracht sind. Das Phänomen ist längst international: Agartha taucht in den USA ebenso wie im deutschsprachigen Raum auf. Dabei wird der Trend von verschiedenen Akteur:innen aufgegriffen. So teilte etwa der X-Account des Weißen Hauses einen Post des Homeland Security Departments, in dem ein KI-generiertes Bild von Agartha verbreitet wird, auch wenn ein Sprecher des Weißen Hauses die Bezüge im Nachgang abstritt.20 In Österreich tauchte der Agartha-Mythos in der Kommentarspalte zu einem Musikvideo von DJ Ötzi auf: Dieser hatte bereits 2013 eine eigene Variante von „Down Under“ in seiner Mundart produziert: „I kimm aus’m Landl Tirol“. Als der Song Anfang 2026 erneut auf TikTok verbreitet wurde, posteten Dutzende Nutzer:innen Kommentare mit Agartha-Bezug. Eine offizielle Stellungnahme lehnte das Management von DJ Ötzi im Januar 2026 gegenüber der Süddeutschen Zeitung mit dem Verweis auf Termindruck ab.21

Besonders erfreut zeigten sich Teile der extremen Rechten. So bezeichnete der österreichische Kopf der Identitären, Martin Sellner, Agartha als Sehnsuchtsort in einer entwurzelten und entfremdeten Zeit, als ein „weißes Wakanda“22 – ein Bezug auf den ausschließlich von schwarzen Menschen bewohnten Heimatplaneten des Marvel-Superhelden „Black Panther“. Agartha wird in dieser Gedankenwelt als harmonischer Sehnsuchtsort einer von Überfremdung bedrohten, weißen Bevölkerung imaginiert. Dabei gelangte der rassistisch aufgeladene Trend auch in die analoge Welt: Bei einem Anschlag auf eine Moschee im Großraum der indonesischen Stadt Jakarta im November 2025 verletzte der 17-jährige Attentäter über 50 Menschen. Auf seinem Schnellfeuergewehr stand neben dem Bezug auf die rassistische Losung der „14 words“ auch der Slogan „For Agartha“.23

Martin Sellner lobte den Agartha-Hype auf der Plattform X als „weißes Wakanda“.
Martin Sellner lobte den Agartha-Hype auf der Plattform X als „weißes Wakanda“. ©Screenshot, https://x.com/MartinSellner_/status/1997305727111586191

Einordnung

Die Wiederkehr des Agartha-Mythos erweist sich als ebenso rätselhaft wie kurzlebig: Nach einem Hoch um die Jahreswende 2025/2026 ist die Anzahl neu veröffentlichter Videos auf den einschlägigen Plattformen zurückgegangen. Vereinzelte Medienberichte thematisierten das Phänomen und seine problematischen Dimensionen bereits zu Jahresbeginn. Der Sektenbeauftragte der evangelischen Landeskirche Bayern warnte vor der Verbreitung antisemitischer und rechtsextremer Inhalte.24 In den Kommentarspalten eines ARD-Beitrags vom 8. Februar 2026 betonten zahlreiche Nutzer:innen, Agartha sei ironisch gemeint.25 Brodersen, Schmidt und Fielitz betonen in ihrer Analyse zu Antisemitismus auf TikTok, dass gerade diese ironische Ebene die Zirkulation rassistischer und antisemitischer Narrative begünstigen kann. In codierter Form taucht bspw. regelmäßig Holocaust-Leugnung im Agartha-Kontext auf.26 Agartha und Vril dienen online als Vehikel für ironische, mal offen rechtsextreme Inhalte. Dass die historischen Verbindungslinien dabei nicht immer intendiert oder in ihrer Gänze bekannt sind, macht die Mythen und ihre Instrumentalisierung nicht weniger wirksam.

 

 

[Autor: Jakob Schergaut]

[1] Nicholas Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Angrenzung. Wiesbaden 2009, S. 231.

[2] Ebd., S. 232.

[3] Ebd., S. 124.

[4] Edward Bulwer-Lytton: The Coming Race. Edinburgh and London 1871, S. 188–189.

[5] Julian Strube: Die Erfindung des esoterischen Nationalsozialismus im Zeichen der Schwarzen Sonne. In: ZfR 20 (2012), H. 2, S. 223–268, hier S. 241.

[6] Katrin Süshardt: Neonazismus und Social Media. Das Meme Agartha/Vril als faschistische Normalisierungsstrategie. In: Medienimpulse 1 (2026), H. 64, S. 10.

[7] Julian Strube: VRIL. Eine okkulte Urkraft in Theosophie und esoterischem Neonazismus. Stuttgart 2013, S. 98.

[8] Brigitte Nagel: Die Welteislehre: Ihre Geschichte und Rolle im „Dritten Reich“. Berlin 2022, S. 24.

[9] Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Angrenzung, S. 257.

[10] Peter Longerich: Heinrich Himmler. Biographie. München 2008, S. 286.

[11] Ebd., S. 286–288.

[12] Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Angrenzung, S. 257.

[13] Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Angrenzung, S. 258.

[14] Diese Verschwörungstheorie dockt an die Produktion der sogenannten Vergeltungswaffen sowie des Prototypen Ho 229 (Horten H IX) an: Ein futuristisch anmutender Nurflügler mit Düsenantrieb, der jedoch nie in Serienproduktion kam.

[15] Ebd., S. 230–231.

[16] Zitiert nach: Ebd., S. 235–236.

[17] Strube: Die Erfindung des esoterischen Nationalsozialismus im Zeichen der Schwarzen Sonne, S. 240.

[18] Longerich: Heinrich Himmler. Biographie, S. 296.

[19] Ali Breland: Teenagers Are Pushing Himmler’s Favorite Myth. In: The Atlantic, 23.01.2026.

[20] Ebd.

[21] Marie Grundlach: Tirol als Tor zur Unterwelt. In: Süddeutsche Zeitung (2026), München.

[22] Martin Sellner: Auch die heutige Zeit ist entfremdet und entwurzelt. X.com, dort datiert 06.12.2025, URL: https://twitter.com/MartinSellner_/status/1997305727111586191 (04.05.2026).

[23] Jerome Wirawan/Aleks Phillips: More than 50 people injured in blast at mosque in Jakarta school complex. BBC, dort datiert 07.11.2025, URL: https://www.bbc.com/news/articles/clykgdg3l42o.

[24] Team Recherche: Rassismus auf Tiktok? sektenwatch.de, URL: https://www.sektenwatch.de/node/661 (18.05.2026).

[25] Team Recherche: Es sieht aus wie ein Meme, ist aber Codesprache? Instagram, dort datiert 08.02.2026, URL: https://www.instagram.com/reels/DUgLrN5jWMQ/ (18.05.2026).

[26] Wyn Brodersen/Michael Schmidt/Maik Fielitz: Portionierter Judenhass: Eine Vermessung des Antisemitismus auf TikTok. In: Machine against the rage 9 (2026).


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