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Was haben Mythen mit Metapolitik zu tun?

„Home-Stories“ in großen Zeitungen, Einzelinterviews im TV, YouTube-Gespräche vor riesigem Publikum: Zentrale Akteur:innen der rechtsextremen Szene sind mittlerweile im medialen Mainstream verankert. Ihre Begriffe sind fester Bestandteil der politischen Debatte. Diese Normalisierung ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer Strategie, die im rechten Milieu seit langem offen als solche benannt wird: Metapolitik. Ihr wichtiges Werkzeug: Mythen.

Akteur:innen der rechtsextremen Szene sind im medialen Mainstream angekommen. Collage aus Screenshots, Februar 2026 (Berit Kö).
Akteur:innen der rechtsextremen Szene sind im medialen Mainstream angekommen. ©Collage aus Screenshots, Februar 2026 (Berit Kö)

Zum Stand der Dinge

Das Jahr 2026 ist erst wenige Wochen alt, aber rechtsextreme Akteur:innen können schon einige Erfolge vermelden. So berichtete Götz Kubitschek, Verleger des rechtsextremen Antaios-Verlags und einer der einflussreichsten Köpfe in der „Neuen Rechten“, auf dem Blog der Zeitschrift Sezession,1 was in den letzten Tagen gelungen sei: Martin Sellner war zu Gast bei Lena Kotré (AfD) in Brandenburg, danach als Referent bei der Winterakademie in Schnellroda und schließlich auf Einladung des AfD-Generalsekretärs im Thüringer Landtag. Kubitschek selbst hat der Journalistin Jasmin Kosubek ein anderthalbstündiges YouTube-Interview gegeben. Was er als Arbeit im sogenannten „vorpolitischen Raum“ beschreibt – also jenseits der Parteipolitik –, ist allerdings längst im Politischen angekommen. So lassen sich auch die Auftritte Tino Chrupallas bei Caren Miosga (8. Februar) und in der ZEIT (Nr. 06/2026) interpretieren. Kubitschek hat für all das einen Begriff: Metapolitik. Doch was bedeutet das?

Was ist Metapolitik?

Der Begriff beschreibt eine (neu-)rechte Strategie der intendierten Diskursverschiebung und meint eine langfristige, systematische Arbeit an den Deutungsmustern einer Gesellschaft: Begriffe prägen, Sagbarkeitsgrenzen verschieben, Weltbilder etablieren – nicht im Parlament, sondern im sogenannten „vorpolitischen Raum“. Metapolitik zielt darauf, den Boden zu bereiten für das, was später als parteipolitische Forderung formuliert werden kann.

Ideengeschichtlich speist sich das Konzept aus einer auf den ersten Blick paradoxen Aneignung, denn die französische Nouvelle Droite um Alain de Benoist (*1943) übernahm in den 1970er Jahren zu ihrer strategischen Neuausrichtung Ideen des italienischen Marxisten Antonio Gramsci. Dieser hatte unter anderem über das Konzept der kulturellen Hegemonie nachgedacht: die Einsicht, dass politische Macht nicht allein auf Institutionen beruht, sondern auf der Fähigkeit, die herrschenden Deutungsmuster einer Gesellschaft zu bestimmen – also festzulegen, was als ‚normal‘, ‚vernünftig‘ und grundsätzlich als ‚sagbar‘ gilt.2

De Benoist und sein Umfeld analysierten den Erfolg der Linken in Universitäten, Medien und Kultur und folgerten: Wenn die Linke ihre Vorherrschaft durch jahrzehntelange Arbeit an den Deutungsmustern aufgebaut hat, dann muss die Rechte denselben Weg gehen – nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Der Begriff Metapolitik wurde in diesem Kontext zum Schlagwort für eine Politik, die sich nicht auf Parteien und Parlamente richtet, sondern auf das, was diesen vorausgeht: auf Begriffe, Bilder, Werte, Weltbilder.

Metapolitik heute

Götz Kubitschek rekapituliert diese Strategie in einem Text, der Ende Januar auf dem Blog der Sezession erschien:

„Projekte stabilisieren, Vorträge halten, Gespräche öffentlich führen, Spielräume ausloten, die eigene Überzeugung und Begrifflichkeit in den medialen Raum tragen, Heimspiele besuchen, unter Gleichgesinnten sein, den Gegner vor den Kopf stoßen und mit ihm spielen. Es geht dabei stets auch darum, den Raum des Sagbaren zu erweitern: den nächsten Schritt gehen, die Reaktion abwarten, Tatsachen schaffen, den Fuß ein wenig zurückziehen (wenn es sein muß), den gewonnen Raum halten, den nächsten Schritt vorbereiten.“

Es ist nicht neu, dass die Neue Rechte, ihre Strategie so selbstbewusst ausspricht – Karlheinz Weißmann (*1959), Kubitscheks Mitgründer des Instituts für Staatspolitik (2000–2024) – hat das etwa schon vor 25 Jahren gemacht.3 Doch heute ist die Situation eine andere: Die metapolitischen Ambitionen haben sich längst in die Breite der medialen Öffentlichkeit verlagert. Dass sie dort auf fruchtbaren Boden fielen und fallen, liegt allerdings weniger an der Raffinesse vermeintlicher Intellektueller, sondern vor allem an den als herausfordernd und bedrohend erlebten vergangenen Jahren: Finanz- und Eurokrise, die Fluchtbewegungen ab 2015, Covid-19-Pandemie, Klimakrise, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine … Diese Krisen haben reale Ängste vor sozialem Abstieg, Kontrollverlust und Krieg erzeugt. Die metapolitische Strategie der Neuen Rechten setzt genau hier an: Sie liefert die Begriffe und Erzählungen, in die sich diese Ängste gießen und politisch richten lassen. Ein Begriff wie „Remigration“ wirkt nicht, weil er so clever erfunden ist, sondern weil er an ein real empfundenes Unbehagen andockt und ihm eine Richtung gibt. So kann dieses Konzept aktuell als eindrückliches Beispiel gelten: Was noch vor wenigen Jahren als unsagbar galt, ist mittlerweile ein feststehender Begriff der politischen Debatte.

Kubitschek nennt Sellner einen „Profi in dieser metapolitischen Disziplin“, dessen Auftritte der AfD gezielt „Aufgaben“ stellten: Die Partei müsse sich zur Remigration positionieren, ob sie wolle oder nicht. Kubitscheks Empfehlung dabei: „Ja zur Remigration; aber in welchem Umfang und in welcher Form – darüber wird zu diskutieren sein, bloß nicht gerade jetzt und nicht heute und schon gar nicht mit Spiegel, Tagesspiegel, t-online.“ Die Position steht also fest; nur über die Kommunikation nach außen wird ganz im Sinne des metapolitischen Vorgehens taktisch entschieden.

Kubitschek beschreibt das ganz nüchtern als „eine Form von Karriereplanung, auch ein Geschäftsmodell, schlicht eine Methode“. Und er wendet sie auch auf sich selbst an: Sein Kosubek-Interview sei „die Ausweitung meines vorpolitischen Raumes in den Bereich einer eher skeptischen Klientel“. Ein breiteres Publikum solle sehen, dass der rechte Verleger ein belesener, ruhiger Gesprächspartner sei – kein Extremist im Klischeesinne. Doch Kubitschek macht zugleich deutlich, dass dieses Vorgehen seine Grenze hat: „Nennt man das Entdämonisierung? Hoffentlich nicht nur: Man will ja nicht vor allem harmlos sein.“ Die Radikalität der Positionen soll also erhalten bleiben, nur die Verpackung wird angepasst.

Zum Verhältnis von Metapolitik und Mythen

Metapolitik kann nicht mit Sachargumenten allein auskommen, denn diese sind hinterfrag- und widerlegbar. Die rechte Szene jedoch braucht zur Umsetzung ihrer ideologischen Ziele Erzählungen und Narrative, die sich einer einfachen Überprüfung entziehen, weil sie nicht auf der Ebene von Fakten operieren, sondern auf der Ebene von Gefühlen, Zugehörigkeit und vermeintlicher Selbstverständlichkeit. Sie braucht daher Mythen.

Mythen sind – folgt man dem französischen Philosophen Roland Barthes – eine bestimmte Form der Rede: Sie verwandeln Geschichte in Natur, das Gemachte in das Selbstverständliche. Ein Mythos nimmt etwas historisch Gewordenes – einen Begriff, ein Gesellschaftsbild, eine politische Ordnung – und präsentiert es so, als sei es schon immer so gewesen, als könne es gar nicht anders sein. Er erzeugt ein Evidenzgefühl: etwas, das sich wahr anfühlt, ohne beweisbar sein zu müssen.

Genau das macht Mythen zum idealen Werkzeug der Metapolitik. Denn eine Strategie, die darauf zielt, die Grundannahmen einer Gemeinschaft zu verschieben, braucht Erzählungen, die unterhalb der Argumentationsebene wirken, die unmittelbar einleuchten und mobilisieren.

Beispiel 1: Kubitscheks Volksbegriff

Im YouTube-Interview mit Jasmin Kosubek definiert Götz Kubitschek, was für ihn ‚Volk‘ bedeute: es handle sich um eine „Abstammungsgemeinschaft“, eine „Schicksalsgemeinschaft“, eine „historisch gewachsene Größe, die an den Rändern weicher ist, ausfranst, aber einen ganz klaren Kern hat“. Und: „Das wusste 1950 jeder.“ Der Satz klingt beiläufig, aber er leistet entscheidende mythologische Arbeit: Er präsentiert einen ethnischen Volksbegriff, der historisch massiv belastet ist, als etwas, das man ‚damals‘ angeblich gar nicht in Frage gestellt habe – und zu diesem Zustand will die Neue Rechte zurückkehren.

Besonders aufschlussreich ist die Formulierung vom „klaren Kern“ und den „weichen Rändern“, denn sie suggeriert Offenheit und Durchlässigkeit – natürlich könne man dazugehören, die Grenzen seien ja „weich“. Doch die eigentliche Aussage liegt im „klaren Kern“: Deutscher ist, so Kubitschek wörtlich, „wer deutsche Vorfahren hat“. Die biologische Abstammung bleibt also das entscheidende Kriterium; alles andere ist Rand, Ausnahme, Sonderfall. Die „weichen Ränder“ sind rhetorische Absicherung – sie machen den ethnischen Kern sagbar, weil sie ihn weniger absolut erscheinen lassen, als er ist.

Wie Kubitschek diesen Volksbegriff vermittelt, ist ebenso aufschlussreich, denn er argumentiert mit einer Filmerzählung: In „Die durch die Hölle gehen“ beweisen russische Einwanderer ihre Loyalität zu den USA durch den freiwilligen Kriegseinsatz in Vietnam. Kubitschek überträgt das auf Deutschland: Ein eingewanderter Polizist aus Syrien oder der Türkei müsse im Ernstfall bereit sein, gegen „seine eigenen Landsleute“ vorzugehen, die „eine extrem hohe kriminelle Energie haben“. Der Mythos arbeitet hier in mehreren Schichten: Volkszugehörigkeit wird an eine existenzielle Bewährungsprobe geknüpft, „Deutsch-Werden“ als heroischer Loyalitätsakt inszeniert – und nebenbei wird das Bild des kriminellen Einwanderers als Regelfall eingepflanzt. All das verpackt in eine Erzählung, die sich nicht wie eine politische Forderung anfühlt, sondern wie gesunder Menschenverstand.

Bezug nimmt Kubitschek im Anschluss auf Björn Höckes berüchtigte Dresdner Rede von 2015, in der dieser vom „lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp“ sprach. Da sich die beiden weltanschaulich grundsätzlich einig seien, sagt Kubitschek: „Da geht’s dann um Nuancen. [...] Ich hätte diese biologische Komponente jetzt nicht auf Menschen übertragen.“ Doch was er dann als Alternative anbietet, ist keineswegs weniger biologisch: er argumentiert mit Geburtenraten, Kindersterblichkeit und „Bevölkerungsexplosion“ in Afrika. Die Erklärung ist inhaltlich deckungsgleich mit Höckes „Ausbreitungstyp“, nur verpackt in die Sprache nüchterner Demographie. Die Kritik an Höcke richtet sich also nicht gegen den Biologismus selbst, sondern dagegen, dass er ihn als Politiker zu offen ausgesprochen hat.

Beispiel 2: Das AfD-Plakat bei Caren Miosga

Am 8. Februar konfrontierte Caren Miosga den AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla mit einem Plakat des AfD-Bundesverbands: eine düstere Inszenierung, in der Friedrich Merz als finsterer Strippenzieher erscheint, umringt von jungen Menschen, dazu der Slogan „Merz will dich in die Ukraine schicken? Wir nicht!“ Das Plakat sich eines Mythos, nämlich jenen des vermeintlichen Verrats der Eliten an der eigenen Jugend, die für einen ‚fremden' Krieg geopfert werden solle. Dieses stilisierte Bedrohungsszenario ist nicht neu – Björn Höcke griff es in seiner Rede am Volkstrauertag 2025 mit der Formel „dieser Regierung und diesem Staat geben wir unsere wenigen Söhne nicht“ auf.

Faktisch ist diese Behauptung widerlegbar – Merz hat das weder gesagt noch gefordert. Doch genau hier zeigt sich die Stärke des Mythos: Er operiert nicht auf der Ebene überprüfbarer Aussagen, sondern auf der Ebene eines Bedrohungsgefühls. Die Widerlegung erreicht schlicht nicht dieselbe Wirkungsmacht wie das Bild.

„Allein, dass Sie es hier zeigen, damit haben wir doch Ihren Nerv getroffen“ urteilte Tino Chrupalla bei Caren Miosga. Screenshot aus der Sendung in der ARD-Mediathek, erstellt am 9. Februar 2026 von Berit Kö.
„Allein, dass Sie es hier zeigen, damit haben wir doch Ihren Nerv getroffen“ urteilte Tino Chrupalla bei Caren Miosga. Screenshot aus der Sendung in der ARD-Mediathek, erstellt am 9. Februar 2026 von Berit Kö. ©Screenshot aus der Sendung in der ARD-Mediathek, erstellt am 9. Februar 2026 von Berit Kö

Doch hinsichtlich der metapolitischen Strategie der Rechten fand der eigentlich bemerkenswerte Moment erst danach statt, denn Chrupalla sagte: „Allein, dass Sie es [das Plakat] hier zeigen, damit haben wir doch Ihren Nerv getroffen.“ Miosga entgegnete, sie zeige es, weil es geschmacklos sei. Chrupalla: „Über Werbung und Geschmacklosigkeit können wir ne ganze Sendung diskutieren.“ Als Miosga also auf die Fakten verwies, war der Moment schon vorbei: Das Plakat war einem Millionenpublikum gezeigt worden und Chrupalla hatte die Debatte von der Sachebene auf die Gefühlsebene verschoben.

Fazit: Warum es wichtig ist, Metapolitik zu verstehen

Wie die Beispiele zeigen, arbeitet die Neue Rechte mit mythischen Erzählungen von Überfremdung, Identitätsverlust und Volksverrat – Erzählungen, denen mit einem bloßen Faktencheck nicht beizukommen ist, weil sie nicht verändern, was Menschen wissen, sondern was sie fühlen. Und damit, was sie für normal, sagbar und möglich halten.

Genau deshalb lohnt es sich, die Strategie hinter den Auftritten und Texten zu kennen. Wenn Sellner im Thüringer Landtag auftaucht oder Kubitschek einem YouTube-Publikum erklärt, warum Deutsche eine „Abstammungsgemeinschaft“ seien, sind das keine spontanen Grenzüberschreitungen, sondern kalkulierte Schritte in einem Prozess, der sich als schrittweisen Raumgewinn beschreiben lässt. Wer das nicht erkennt, reagiert auf die Provokation, statt die Methode dahinter zu adressieren. Das gilt auch für die Rolle, die Medien in dieser Strategie spielen – oft unfreiwillig. Der Miosga-Auftritt zeigt das Muster: Ein Plakat wird eingeblendet, um es zu kritisieren, und zirkuliert dabei vor einem Millionenpublikum. Chrupalla verschiebt die Debatte auf die Geschmacksebene. Solange dieser Kreislauf aus Provokation, Empörung und Normalisierung berechenbar bleibt, spielt er der Metapolitik in die Hände.

Das Wissen um diese Strategie macht schließlich auch sichtbar, dass die Rede vom „vorpolitischen Raum“ selbst eine strategische Fiktion ist. Kubitschek und Höcke sind sich, wie Kubitschek offen sagt, weltanschaulich in allem einig – sie haben nur „völlig unterschiedliche Aufgaben“ und bedienen unterschiedliche Bühnen. Der Verleger kann den Mythos in seiner Rohform formulieren, der Politiker muss kalkulieren, wie weit er dabei gehen kann: Wie Höckes „Ausbreitungstyp“-Rede zeigt, geht er manchmal zu weit – doch stimmt das wirklich? Schließlich hat der Biologismus seinen Weg längst in den Diskurs gefunden und geschadet hat Höcke dieser Grenzübertritt offensichtlich nicht – sonst stünde er heute nicht da, wo er steht.

 

[Autorin: Berit Kö]

 

[1] Götz Kubitschek: Das ist Wahnsinn! Wahnsinn? Das ist Metapolitik!, in: Sezession, 26. Januar 2026.

[2] Siehe hierzu ausführlicher Sabri Deniz Martin: Metapolitik bis zum „Tag X“. Thor von Waldsteins Gramscianismus, in: Vojin Saša Vukadinović (Hg.): Randgänge der Neuen Rechten. Philosophie, Minderheiten, Transnationalität, Bielefeld 2022, S. 99–127, hier besonders S. 99–109.

[3] »Uns geht es um geistigen Einfluß, nicht die intellektuelle Lufthoheit über Stammtischen, sondern über Hörsälen und Seminarräumen interessiert uns, es geht um Einfluß auf die Köpfe, und wenn die Köpfe auf den Schultern von Macht- und Mandatsträgern sitzen, um so besser.« (Hans-Peter Rissmann: »Kriminelle Akte«. Interview: Karlheinz Weißmann über die Angriffe gegen das Institut für Staatspolitik, in: Junge Freiheit 36/01, 31. August 2001, S. 6.


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