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„Stauffenberg wäre heute einer von uns“ – Die geschichtspolitische Instrumentalisierung des Attentats vom 20. Juli 1944 durch die Neue Rechte

Stauffenberg gilt als einer der bedeutendsten Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, welcher mit über 200 Verschwörer:innen einen Plan zum Umsturz des NS-Regimes schmiedete und am 20. Juli 1944 durchführte. Obwohl das Attentat scheiterte, wird es heute als wichtiges Zeichen für den deutschen Widerstand angesehen. Dabei versuchen zusehens auch AfD und Neuen Rechten das Ereignis für sich zu vereinnahmen.

Ein Gastbeitrag von Maximilian Wierzorek (FSU Jena)

Post der Landtagsfraktion der AfD Niedersachsen vom 20. Juli 2024.
Post der Landtagsfraktion der AfD Niedersachsen vom 20. Juli 2024. ©Screenshot, https://www.instagram.com/p/C9pE7IWNYLD/?igsh=MXZ6d3YzNWR4YjBybg==, aufgenommen am 1.12.2024

Vom „Verräter“ zum Helden

Im Jahr 2018 veröffentlichte Lars Steinke, der damalige Landesvorsitzende der Jungen Alternative (JA) Niedersachsen, einen Facebook-Beitrag, in dem er Claus Schenk Graf von Stauffenberg als „Verräter“ und „Feigling“ bezeichnete. Auf den ersten Blick mag es wenig verwundern, dass gerade ein Vertreter der JA Stauffenberg verunglimpfte.1 Die mittlerweile aufgelöste Junge Alternative verharmloste zusammen mit der AfD immer wieder die NS-Verbrechen,2 verbreitete geschichtsrevisionistische Umdeutungen3 oder reproduzierte NS-Sprache.4 Steinkes Äußerung erzeugte jedoch nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb der AfD enorme Kritik. Der ehemalige Landesvorsitzende wurde seines Amtes enthoben und aus dem Jugendverband ausgeschlossen.

Die AfD und andere Akteur:innen der Neuen Rechten veröffentlichen regelmäßig zum Jahrestag des 20. Juli Beiträge in den Sozialen Medien. Vor allem auf Instagram können Deutungen über das Attentat schnell erstellt und in Echtzeit verbreitet werden. Im Gegenzug zu den traditionellen Publikationsmöglichkeiten müssen die Produzent:innen nicht mehr an sogenannten Gate-Keepern (Verlage, Lektoren, o.ä.) vorbei, sodass sie ihre Ansichten ungefiltert teilen können.

Auf den ersten Blick deutet die Neue Rechte den 20. Juli 1944 als positives Ereignis. In den untersuchten Posts wird dabei vor allem Claus Schenk Graf von Stauffenberg hervorgehoben und zum charismatischen Anführer der Widerstandsbewegung stilisiert. Aussagen wie „Seine heroische Tat erfüllt uns mit Demut, Dankbarkeit und Bewunderung […]“5 oder „#Stauffenberg ging nach dem zweiten Weltkrieg zu Recht als mutiger Widerstandskämpfer in unsere Geschichtsbücher ein.“6 stehen repräsentativ für die Haltung der Neuen Rechten gegenüber dem 20. Juli 1944. Diese Feststellung beantwortet jedoch noch nicht die Frage, warum ausgerechnet eine Bewegung, die sich ansonsten für die Bagatellisierung der NS-Vergangenheit einsetzt, nun dieses Thema für sich nutzt.

Stauffenberg als „Held“ – Die Aufwertung der deutschen Geschichte

Der vielfältige geschichtspolitische Ertrag ergibt sich erst bei genauerer Betrachtung. Zunächst wird durch die Glorifizierung Stauffenbergs eine „Personalisierung der Geschichte“7 vorgenommen, bei der ein einzelner starker Mann ins Zentrum rückt – eine Strategie, welche die Neue Rechte immer wieder einsetzt. Stauffenberg dient dabei genau wie Friedrich Barbarossa oder Otto von Bismarck als positive Identitätsfigur, welche die deutsche Geschichte kollektiv aufwerten sollen. Für die Neue Rechte gilt die Vergangenheit nicht als Gegenstand kritischer Reflexion, sondern als kraftspendender Faktor „im globalen Überlebenskampf.“8 Im Falle Stauffenbergs wird die Erzählung eines Helden konstruiert, der sich gegen die Nationalsozialist:innen wehrte.

Die NS-Verbrechen finden in diesem Kontext keinerlei Beachtung. Die systematische Verfolgung, die Verschleppung in Konzentrationslager, die Misshandlungen und der Massenmord an homosexuellen Menschen, physisch oder psychisch Erkrankten, religiös Verfolgten oder politischen Gegner:innen werden gezielt vernachlässigt, um die Verbrechen aus der deutschen Geschichte systematisch auszuschließen.9 Eine Strategie, die sich besonders deutlich in einem Beitrag der Jungen Alternative zeigt: in der Bildunterschrift markieren sie das Hitler-Attentat als „deutschen Widerstand im antideutschen System.“10 Während die Täter auf einen kleinen Kreis von NS-Eliten reduziert werden, erscheint die ehemalige Volksgemeinschaft von jeder Schuld befreit. In einem Interview mit der Zeit im April 2016 behauptete

Alexander Gauland, dass Hitler den Deutschen das Rückgrat gebrochen hätte.11 Diese Rhetorik, die auf eine Selbstviktimisierung abzielt, zeigt die Deutschen nicht als Täter, sondern als Opfer. Stauffenberg hingegen erscheint als Märtyrer, der Deutschland retten oder drastischer ausgedrückt: „unser Land vor der totalen Zerstörung bewahren [wollte]“12, wie es in einem Post von Alexander Wolf (Stellvertretender Landesvorsitzender der AfD Hamburg) heißt.

Die Neue Rechte unternimmt große Bemühungen, die Deutungshoheit darüber zu gewinnen, was als deutsch angesehen werden kann und was nicht. In ihren Darstellungen übergeht sie die Erkenntnisse der seriösen Geschichtswissenschaft, die belegt, dass breite Teile der deutschen Bevölkerung am Aufbau, dem Erhalt und den Verbrechen des NS-Staates mitgewirkt haben.

Post der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag vom 20. Juli 2024.
Post der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag vom 20. Juli 2024. ©Screenshot, https://www.instagram.com/p/C9oqYBSARp9/?igsh=dzgzcDZzem1vZzIy [zuletzt abgerufen am 01.12.2024, aufgenommen am 1.12.2024

„Stauffenberg wäre heute einer von uns“ 

Noch klarer formulierte es Marc Jongen, kulturpolitischer Sprecher der AfD, indem er behauptete, dass der 20. Juli 1944 gegen eine „Büßerhaltung“ mahnt.13 Neue Rechte und AfD instrumentalisieren Stauffenberg, um die Erinnerung von den Verbrechen des Nationalsozialismus weg- und zum vermeintlich glorreichen Widerstand gegen das NS-Regime hinzulenken. Der Widerstand des 20. Juli 1944 wird auch genutzt, um einen neuen Nationalstolz zu propagieren. Hashtags wie „#patriot“ oder „#vaterlandsliebe“14 kombinieren eine vermeintlich glorreiche deutsche Geschichte mit dem positiv besetzten Nationalgefühl, das als Grundlage für Stauffenbergs Entschluss zum Widerstand dargestellt wird.

Von der Glorifizierung des Widerstandskämpfers und der Aufwertung des Nationalstolzes profitiert die AfD in mehrfacher Hinsicht. Aufgrund ihrer Radikalisierung werden die Partei und ihre Anhänger:innen immer wieder mit dem historischen Nationalsozialismus in Verbindung gebracht.15 Um sich von diesen Vorwürfen abzugrenzen, bietet sich Stauffenberg an. Dies geschieht sowohl verbal als auch visuell. In einigen Beiträgen stehen Abgeordnete der AfD an der Seite des charismatischen Widerstandskämpfers. In einem der Posts heißt es sogar: „Stauffenberg wäre heute einer von uns.“16 Die Landtagsfraktion der AfD in NRW versuchte offenbar über ein abgeändertes Parteilogo, das sie unter dem Porträt von Stauffenberg positionierte, eine Verbindung zwischen sich und dem 20. Juli 1944 herzustellen. Mit den Worten der Historikerin Ruth Hoffmann wird hierbei aus Sicht der Neuen Rechten der Versuch unternommen, sich auf der „richtigen“ Seite der Geschichte zu positionieren17, um zumindest formal die Nähe zum Nationalsozialismus zu entkräften.18

Auslassungen & Umdeutungen – Die einseitig verklärende Darstellung Stauffenbergs

Die Neue Rechte stellt den Widerstand vom 20. Juli 1944 einseitig positiv dar. Belastende Argumente bleiben hingegen unerwähnt. So wird zum Beispiel vernachlässigt, dass Stauffenberg den Machtantritt Adolf Hitlers 1933 begrüßte und im NS-Staat Karriere machte.19 Zudem unterstützte er das Führerprinzip, den Eroberungskrieg im Osten und die Revidierung des Versailler-Vertrags. Er rebellierte nicht gegen die sogenannten Nürnberger Rassegesetze und war – wie viele Teile des Offizierskorps – davon überzeugt, dass es eine (wenn auch gewaltlos) zu lösende „Judenfrage“ gäbe.20 Diese Facetten, die zweifelsohne auch auf andere bekannte Widerstandskämpfer wie Henning von Tresckow, Carl-Heinrich von Stülpnagel und Erich Hoepner zutrafen, zeigen, dass Teile des Widerstands auch ideologische Schnittmengen mit dem Nationalsozialismus hatten. Allerdings finden diese Facetten so gut wie keine Erwähnung bei der AfD. Stattdessen postete die AfD-Fraktion in Bayern einen Beitrag, dessen Bildunterschrift titelte: „Der 20. Juli repräsentiert ein Deutschland, dem der Nationalsozialismus zutiefst fremd war.“21

Die Aneignung des Widerstandsgedankens

Die Widerstandsaktion des 20. Juli 1944 ist mittlerweile fester Bestandteil der bundesdeutschen Erinnerungskultur, an welche AfD und Neue Rechte mit eigenen ideologischen Zusätzen versuchen anzudocken. Im Vergleich zwischen der bundesdeutschen und der neurechten Erinnerungskultur im Hinblick auf den 20. Juli 1944 werden jedoch erhebliche Differenzen ersichtlich.

Als der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz am 20. Juli 2023 während einer Gedenkveranstaltung lobende Worte für die Widerstandskämpfer fand, bezog sich seine Würdigung auf den Kampf und die anschließende Überwindung des Faschismus. Damit einhergehend skizzierte er die positive Entwicklung, welche die Bundesrepublik seit ihrer Gründung genommen hatte. Dabei betonte er vor allem den Ausbau eines freiheitlich demokratischen Rechtsstaates.22

Die AfD-Fraktion Nordrhein-Westfalen teilte hingegen im vergangenen Jahr einen Beitrag, aus dem ein gänzlich anderes Verhältnis zur gegenwärtigen politischen Situation in der Bundesrepublik hervorgeht. Die Bildunterschrift unter dem Post lautete:

Dieser historische Moment zeigt uns, dass wahre Stärke nicht im Buckeln und Erdulden, sondern im Aufstehen und Verändern liegt. Die Widerstandskämpfer des 20. Juli bewiesen, dass es möglich ist, gegen eine scheinbar unbesiegbare Macht zu kämpfen und sie ins Wanken zu bringen.23

In diesen Zeilen steckt nicht nur eine Erkenntnis über die Vergangenheit. Vielmehr offenbaren die Verfasser durch die Verwendung des Präsens, dass der Kampf gegen „eine scheinbar unbesiegbare Macht“ überzeitlich ist. Die AfD sieht sich in Fundamentalopposition zum gegenwärtigen politischen System, was auch in der Auseinandersetzung mit dem Hitler-Attentat deutlich wird. Als Beispiel kann der Wahlkampfauftakt der AfD anlässlich der Landtagswahl 2018 in Hessen angeführt werden. Dieser startete genau am 74. Jahrestag der Widerstandsaktion und trug den Titel „Widerstand heute? Von Graf Stauffenberg zum Grundgesetz Artikel 20 IV.“24 Solche historischen Anleihen verkennen die aktuellen politischen Verhältnisse und beschwören das Bild eines willkürlich agierenden Unrechtsstaates, der heute noch oder wieder existiere. Dieses Narrativ wurde insbesondere im Zuge der Corona-Schutzverordnungen virulent, die AfD und Neue Rechte wahlweise als „Corona-Diktatur“ oder „Merkels Kanzlerdiktatur“ diffamierten — und so den Kampf der vergleichsweise jungen AfD gegen die „Altparteien“ historisch zu legitimieren suchten.25

Einordnung

Die Vereinnahmung Stauffenbergs durch die AfD funktioniert nur um den Preis der Auslassung: Sie stilisiert einen einzelnen Adligen zur Identifikationsfigur, während sie die NS-Verbrechen konsequent ausblendet oder als „undeutsch“ zurückweist. Ideologische und politische Schnittmengen zwischen Widerstand und Regime werden zu Gunsten einer Erzählung ausgeblendet, die eine positive, konservative Traditionslinie in Abgrenzung zum NS-Regime herstellen soll. 

Diese Geschichtsklitterung dient der AfD als Baustein einer Selbstlegitimation im Hier und Jetzt: Wer sich mit dem Widerstand von 1944 identifiziert, kann die eigene Fundamentalopposition – gegen „Corona-Diktatur“ oder die „Altparteien“ – als zeitlose Fortsetzung eines heroischen deutschen Freiheitskampfes darstellen, statt als das, was sie ist: die Delegitimierung der liberalen Demokratie durch den Vergleich mit einer Diktatur, gegen die sich Menschen unter Einsatz ihres Lebens auflehnten.

Diese doppelte Bewegung – Auslassung der eigenen Nähe zum Nationalsozialismus einerseits, Aneignung seines prominentesten Gegners andererseits – macht die Instrumentalisierung Stauffenbergs zu einem Lehrbeispiel dafür, wie die Neue Rechte Erinnerungskultur nicht nur bekämpft, sondern umdeutet: nicht durch offene Leugnung, sondern durch selektive Vereinnahmung, die genau dort endet, wo sie unbequem würde.

 

 

[Autor: Maximilian Wierzorek]

[1] Vorsitzender der Jungen Alternative in Niedersachsen abgesetzt, in: Zeit Online, 15.08.2018 [online], URL: Lars Steinke: Vorsitzender der Jungen Alternative in Niedersachsen abgesetzt | ZEIT ONLINE, zuletzt abgerufen am: 08.12.2024.

[2] Vgl. Wortlaut der umstrittenen Passage der Rede von Alexander Gauland, in: AFD-Fraktion im deutschen Bundestag [online], URL: Wortlaut der umstrittenen Passage der Rede von Alexander Gauland - AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, zuletzt abgerufen am 15.11.2024.

[3] Vgl. Metzger, Nils/ Schnieder, Jan: NS-Staat war nicht links. Experten verurteilen Weidels Hitler-Aussagen, in: zdfheute [online] 10.01.2025, URL: Weidel-Aussage zu Hitler: Experten widersprechen AfD-Chefin - ZDFheute, zuletzt abgerufen am 27.01.2025.

[4] Vgl. Heymann, Daniel: Wegen Nazi-Parole verurteilt. Geschichtslehrer Höcke dirigiert seinen Chor, in: zdfheute [online] 01.07.2024, URL: Höcke verurteilt: Der Geschichtslehrer dirigiert seinen Chor - ZDFheute, zuletzt abgerufen am 27.01.2025.

[5] Landtagsfraktion der AFD Bayern (@afdlandtagbayern): Heute vor 80 Jahren […], in: Instagram, 20.07.2024, URL: https://www.instagram.com/p/C9ok2aWhmkZ/?igsh=MXI2ZDBveXZlNmV3dw==, [zuletzt abgerufen am 01.12.2024].

[6] Landesverband der Jungen Alternative Hessen (@jahessen): Heute Gedenken [sic] auch wir Claus Schenk Graf von Stauffenberg […], in: Instagram, 20.07.2020, URL: https://www.instagram.com/p/CC4CQUUgZoZ/?igsh=dDRyNzcyeXlqZnQw, [zuletzt abgerufen am 01.12.2024].

[7] Huber, Sarah Elisabeth: Provokation und Verharmlosung. Das Geschichtsbild der Neuen Rechten am Beispiel der Zeitschrift Sezession, Diss. Bühl 2024, S.215.

[8] Audretsch, Andreas/ Gatzka, Claudia: Warum wir um die Geschichte kämpfen müssen, um eine Zukunft zu haben, in: Audretsch, Andreas/ Gatzka, Claudia (Hrsg.) Schleichend an die Macht. Wie die Neue Rechte Geschichte instrumentalisiert, um Deutungshoheit über unsere Zukunft zu erlangen, Bonn 2020, S.13.

[9] Vgl. Audretsch, Andreas: Neue alte Großmachtphantasien, in: Audretsch, Andreas/ Gatzka, Claudia (Hrsg.) Schleichend an die Macht. Wie die Neue Rechte Geschichte instrumentalisiert, um Deutungshoheit über unsere Zukunft zu erlangen, Bonn 2020, S.22.

[10] Landesverband der Jungen Alternative Baden-Württemberg (@jungealternative_bw): Die @jusos haben das Hitler-Attentat von Oberst Claus Schenk Graf von #Stauffenberg herabgewürdigt […], in: Instagram, 20.07.2022, URL: https://www.instagram.com/p/CgPUWoXNGWQ/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== [zuletzt abgerufen am 01.12.2024]; Landtagsfraktion der AFD Bayern (@afdlandtagbayern): Heute vor 80 Jahren […], in: Instagram, 20.07.2024, URL: https://www.instagram.com/p/C9ok2aWhmkZ/?igsh=MXI2ZDBveXZlNmV3dw== [zuletzt abgerufen am 01.12.2024].

[11] Vgl. Gauland, Alexander: Hitler hat den Deutschen das Rückgrat gebrochen. Interview von Bernd Ulrich und Matthias Geis, Zeit [online], 14.04.2016, URL: Alexander Gauland: "Hitler hat den Deutschen das Rückgrat gebrochen" | ZEIT ONLINE, zuletzt abgerufen am 18.11.2024.

[12] Wolf, Alexander (@dr.alexander.wolf): Deutsche Patrioten schrieben vor 76 Jahren Geschichte […], in: Instagram 20.07.2020, URL: https://www.instagram.com/p/CC3SuX4qDOS/?igsh=bW5yNXlhcDd2djg2, [zuletzt abgerufen am 01.12.2024].

[13] Zitiert in Schloemann, Johan. Auf rechts gedreht. AFD und ihre Vordenker wollen das Gedenken an den Widerstand vereinnahmen, Süddeutsche Zeitung, 20. Juli 2024, S.9.

[14] Fußn. 336.Abb.29, 26, 34. Kozma, Leon (@leon.kozma.afd): Wir gedenken heute der mutigen Patrioten vom #20.Juli 1944 […], in: Instagram 20.07.2022, URL: https://www.instagram.com/p/B0IfCDloBUX/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==[zuletzt abgerufen am 01.12.2024]; Junge Freiheit (@jungefreiheit): #20juli #20juli1944 # stauffenberg […], in: Instagram, 12.07.2019, URL: https://www.instagram.com/p/BzzxgBeof45/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== [zuletzt abgerufen am 01.12.2024]; Junge Freiheit (@jungefreiheit): Kommentiere mit Stauffenberg, teile den Beitrag […], in: Instagram, 20.07.2023, URL: https://www.instagram.com/p/C9pWD-YNt8N/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== [zuletzt abgerufen am 01.12.2024].

[15] Vgl. Schmalenberger, Sophie: Vom Vogelschiss, Bismarck und deutschen Opfern. Die Neue Rechte und der Kampf um die deutsche Erinnerungskultur, in: Zimmerer, Jürgen (Hrsg.) Erinnerungskämpfe. Neues deutsches Geschichtsbewusstsein, Ditzingen 2023, S.484.

[16] Reichardt, Martin (@martin.reichardt.afd): #zwanzigsterjuli! Auch heute wird der Patriot #Stauffenberg wieder von vaterlandslosen Gesellen missbraucht! […], in: Instagram, 20.07.2024, URL: https://www.instagram.com/p/C9pTuy5qiC7/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== [zuletzt abgerufen am 01.12.2024].

[17] Hoffmann, Ruth: Das deutsche Alibi. Mythos Stauffenberg-Attentat. Wie der 20. Juli 1944 verklärt und politisch instrumentalisiert wird, 2.Auflage, München 2024, S.394.

[18] Vgl. Schmalenberger: Die Neue Rechte und der Kampf um die deutsche Erinnerungskultur, S.484

[19] Vgl. Brendle, Frank: Projekt Saubere Wehrmacht (Opposition). Die Erinnerung an den 20. Juli dient der Ehrenrettung Deutschlands und der Legitimation weiterer Angriffskriege, in: Korte, Jan/ Wiegel, Gerd (Hrsg.) Sichtbare Zeichen. Die neue deutsche Geschichtspolitik – Von der Tätergeschichte zur Opfererinnerung, Köln 2009, S.87; Vgl. Muth, Doris Astrid: Reichsritter, Domherren, Widerstandskämpfer. Zur Familiengeschichte der Schenken von Stauffenberg, in: Krause, Thomas/ Weber, Edwin (Hrsg.) Es lebe das geheime Deutschland! Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Person – Motivation – Rezeption, Berlin 2011, S.49.

[20] Vgl. Hoffmann: Das deutsche Alibi, S.374.

[21] Landtagsfraktion der AFD Bayern (@landtagbayern): Heute vor 80 Jahren […], in: Instagram, 20.07.2024, URL: https://www.instagram.com/p/C9ok2aWhmkZ/?igsh=MXI2ZDBveXZlNmV3dw== [zuletzt abgerufen am 01.12.2024].

[22] Scholz, Olaf (@bundeskanzler): Als Aufstand des Gewissens ging das Hitler Attentat in die Geschichte ein […], in: Instagram, 20. Juli 2023, URL: Als Aufstand des Gewissens ging das Hitler-Attentat in die Geschichte ein: Am 20. Juli 1944 verübten Oberst Claus Schenk Graf von… | Instagram [zuletzt abgerufen am 07.02.2024).

[23] Landesverband der AFD Nordrhein-Westfalen (@afdnrw): ++Erinnerung an den 20. Juli. Heldenmut in dunkler Zeit […], in: Instagram, 20.07.2024. URL: https://www.instagram.com/p/C9peKSXsIdD/?igsh=MWRqdTZwdmhidWVvZg== [zuletzt abgerufen am 01.12.2024].

[24] Vgl. Heinemann, Winfried: Traitors or Allies? German Right-Wing Movements and the Memorialization of the National Conservative Resistance to Hitler, Rubrica Contemporanea, 12 (2023), 24, S.104; Vgl. Hoffmann: Das deutsche Alibi, S.383.

[25] Vgl. Frei, Norbert/ Maubach, Franka/ u.a.: Viel Neues vom Alten. Die AfD und die langen Linien des bundesdeutschen Rechtsradikalismus, Blätter für deutsche und internationale Politik 64 (2019), 2, S.108.


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